Pressemeldungen

18. 11. 2022

opti BOX AWARD 2023: Eyewear ganzheitlich gedacht

Im Mai feierte der opti BOX AWARD seine Premiere, und die Auszeichnung für junge innovative Labels aus dem Fassungsbereich darf auch im Januar nicht fehlen. Der opti BOX AWARD wird wieder am Messesamstag vor Ort und zusammen mit Partner eyebizz verliehen. Am 14. Januar 2023 erfährt das Fachpublikum live, wer der würdige Nachfolger von Leinz Eyewear wird. Die Kriterien, nach denen die internationale Jury diesmal bewertet, sind „Innovation“, „Design & Funktion“ sowie „Nachhaltigkeit“.


Nachhaltig sind sie ausnahmslos, mit natürlichen Materialien, modernen Herstellungsverfahren, mit kurzen Lieferketten und lokaler Produktion. Ihr Design ist funktionell - zeitlos, individuell, patentiert und bald prämiert. Und wenn es zu „Innovation“ kommt, stehen sich die opti BOX Award Anwärter 2023 gegenseitig erst recht in nichts nach. Die internationale Jury des Preises für ein junges Label aus dem Fassungsbereich hat es nicht leicht, wenn es am 14. Januar 2023, dem zweiten Messetag der opti darum geht, eine Entscheidung zu treffen. Dr. Jürgen Bräunlein, Chefredakteur und Vertreter des Award-Partners eyebizz, und opti-Messeleiterin Bettina Reiter werden als Juroren diesmal zum einen von der französischen Eyewear-Bloggerin Anne-Sophie Lapettite (AnSoStyle) unterstützt: Sie sei sehr stolz, Kreatives und Innovatives der Branche so in den Fokus rücken zu können („I am very proud to support and highlight creativity and innovation within our industry“), sagt Lapetitte, die allein auf Instagram knapp 100.000 Fans zählt. Außerdem 2023 im Kreis der Juroren ist die Optikerin und Botschafterin ihrer Zunft Sabrina Oberlander (BRILLEN.werke) aus dem Schwäbischen. „Handwerk bedeutet für mich Leidenschaft. In Verbindung mit Innovation und Design legen wir den Grundstein für eine erfolgreiche und glückliche Zukunft. Ich freue mich sehr, in der Jury des opti BOX AWARD dabei sein zu dürfen.“

Viel Expertise, ob im der Fachjury oder bei den Start-ups

„Deine Brille ist wie Du!“ Brillendesign und die Persönlichkeit des Trägers müssen schließlich zusammenpassen. So lautete auch der Ursprungsgedanke der Kollektion O-CCX-Eyewear. Wie sehe ich mich selbst? Wie will ich, dass mich andere wahrnehmen? Die Brillen der innovativen Niedersachsen verstehen sich als Antwort auf diese Fragen und sind auch für den German Design Award 2023 nominiert. Sie sind nicht nur Unikate nach Maß, sondern spiegeln die Persönlichkeit ihres Trägers wider. Jede O-CCX-Brille steht für eine Tugend und wird per 3-D-Drucker nach Vermessung per Hightech-3D-Scanner optimal angepasst und in einer fast unendlichen Vielfalt an Farben komplett ökologisch aus natürlich nachwachsenden Materialien produziert. Denn, so Peter Meyer, Gründer von O-CCX-Eyewear: „Innovatives Design entsteht stets im Zusammenschluss mit innovativer Technik und ist niemals Selbstzweck.“

Wie O-CCX ist auch RAYDIANT zum zweiten Mal auf der opti dabei. Für die Kölner sind Brillen für all die, die bewusst genießen und mehr und nachhaltig vom Guten wollen. Seit 2019 gibt es das Label, das inzwischen internationale Bekanntheit erlangt hat und „Produkte kreieren will, die morgen noch Wert haben“, erklärt RAYDIANT CEO Carmelo di Termini. „It’s a kind of magic.“: Das Design mit einem easy Brillen-Clip-System hat italienische Wurzeln, produziert werden die federleichten, aber strapazierfähigen Fassungen in Maßanfertigung in Deutschland mit 3D-Druck als Produktionsverfahren. Weniger als 20 Gramm wiegt ein Gestell, rund ein Drittel weniger als der Durchschnitt also.

Von Köln geht’s nach Leipzig. Hier ist der nächste opti BOX AWARD Teilnehmer verortet. Und hier trifft Innovation auf Design, ursächsische Gemütlichkeit auf Moderne, Kultur auf Hipster. Leipzig Eyewear will Nachhaltigkeit und innovatives Design optimieren, umdenken und Initiative zeigen. Alle Fassungen des jungen Labels bestehen aus Polyamid und Edelstahl. Gefertigt und designed wird im Heimischen, in einer Manufaktur, alles in einem Haus. Die Gestelle aus Polyamid werden mittels des speziellen Sinterverfahrens in einem 3D-Drucker gedruckt, ohne dass überschüssiger Müll entsteht. Kurze Wege, kurze Lieferzeit und das bei gleichbleibender hoher Qualität lautet das Versprechen.

"It's a kind of magic."

Ein Versprechen haben sich auch die Zwillingsschwestern Carolin und Andrea gegeben. Mit ihrer Eyewear-Kollektion namens 5Loops wollen sie ihre augenmedizinische Expertise ganz eng mit ihrem Commitment zu Nachhaltigkeit verknüpfen. Die Idee dazu ist bei den Vegas auf ihren Reisen um die Welt entstanden. Nur natürliche Materialien, so wenig Abfall wie möglich und der Kreislaufwirtschaft verpflichtet ist das eine, der soziale Aspekt des Miteinanders und Sorgens um die, die in Not sind, das andere. Wie man sich Brillen mit ganzheitlichem Ansatz vorstellen muss, wird der Branche auf der opti 2023 erstmalig präsentiert. Dass der erste Messetag, Freitag, der 13. ist, ist in dem Fall bestes Omen. Denn dann feiern die beiden Gründerinnen aus München und Shanghai auch ihren gemeinsamen 48. Geburtstag.

Bei der Herstellung der Fassungen von Poplar Shade werden Umweltschutz und soziales Engagement ebenfalls großgeschrieben. Der Gründer des italienischen Labels Ian Devercelli sagt: „Hier geht es nicht nur um Eyewear, es geht um ein 360-Grad-Projekt, das einen kleinen, wichtigen Beitrag in der Branche leistet.“ Poplar Shade sei fair, ohne dass das zu Lasten von Wirtschaftlichkeit und Qualität gehe, und schaffe Luxus, der am Ende jedem zugutekomme. So wird für jede produzierte Fassung in Guatemala ein Baum gepflanzt, der mit Hilfe eines Codes vom Kunden später sogar lokalisiert werden kann. Darüber hinaus spendet Poplar Shade ein Prozent des Werts jeder Brille an eine gemeinnützige Organisation. Alle Modelle werden in limitierten, handnummerierten Chargen und aus biologisch abbaubaren oder natürlichen Materialien wie Bioacetat, Bio-Nylon und Büffelhorn hergestellt, die ausschließlich von heimischen Lieferanten aus Norditalien stammen.

Apropos Italien. Die zeitlosen Qualitäts-Sonnenbrillen von James Ay kommen zwar aus Dänemark, das Material, das dafür verarbeitet wird, stammt ausschließlich aus Italien. Mazzucchelli M49 ist ganz und gar pflanzenbasiert, ein Mix aus Cellulose-Acetat und natürlichem Weichmacher, zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Ansonsten zeigt sich James Ay eher poetisch, denn: Wer eine Sonnenbrille aufsetzt, dem soll die Sonne das Herz erhellen und den Geist befreien. Das junge Label aus Europas Kulturstadt Aarhus sieht sich als Hommage an den Erfinder der Sonnenbrille James Ayschough, der im London des 18. Jahrhunderts zunächst vor allem für seine Mikroskope bekannt war und als erster Brillengläser blau und grün einfärbte. Noch eines hat James Ay mit seinem prominenten Vorbild gemeinsam, nämlich sich immer weiterzuentwickeln. Gründer Torben Holt. „Ob wir schon perfekt sind? Bei weitem nicht. Aber wir hören nicht auf, daran zu arbeiten.“

"Es ist Liebe."

„Was uns und unser Team ausmacht ist mit unseren Brillen allein nicht zu beschreiben.“ Das sagt auch Martin Schöder vom gleichnamigen deutschen Label. Es sei Liebe, die in der Kollektion stecke. Die handgefertigten Acetatfassungen Made in Germany verkörpern Qualität und feinste Verarbeitung, exklusives Design und Nachhaltigkeit. Die Geschichte von martin schoeder startet mehr als 100 Jahre vor der Gründung 2022, im Jahr 1919 mit einem Augenoptikergeschäft in Leipzig. Dort wurden bereits ab den 1960ern Acetatfassungen nach Kundenwunsch gefertigt. „Von Optikern für Optiker“ lautet bis heute das Motto. Die Brille soll nicht drücken oder stören, sondern der Nase schmeicheln. U.a. werden dafür hochwertige, ganglaufregulierte Scharniere verbaut.

Scharnier ist auch das Stichwort bei YQU. Die patentierte 2-in-1-Brille von YQU hat als erste eine „wendbare“ Fassung. Ein einzigartiges Scharnier ermöglicht es, die Brillenbügel um bis zu 360 Grad zu drehen - ob Brille mit Sehstärke oder Sonnenbrille, je nach Anlass, Outfit oder Lust und Laune. Hinter YQU stecken das Geschwisterpaar Terry und Tim Ruckaberle und Anna, Tims Frau. Tim war es auch, der die 2-in-1-Brille erfunden hat. Es war an einem warmen Frühlingstag, als dem überzeugten Brillenträger eine Sonnenbrille aufgefallen ist, die außen schwarz und innen weiß war. Aus dem Gedanken heraus, dass doch auch die weiße Innenseite mehr zur Geltung kommen sollte, entstand die Wendebrille. Sitz von YQU ist im schwäbischen Böblingen, produziert wird in Zusammenarbeit mit dem Partner Edelweyes in Österreich, überall geht es um Individualität, Qualität, Service und Nachhaltigkeit.

Nicht im Frühling, sondern im Herbst, hat die Geschichte von LARS begonnen. „Eine Brille ist weit mehr als nur ein Accessoire. Sie schützt unsere Augen. Sie ermöglicht uns, uneingeschränkt zu sehen. Form follows Function.“ Die Co-Founder Silvia und Simon orientieren sich an den Design-Thesen des einflussreichen Industriedesigners der Moderne Dieter Rams. Reduzieren aufs Wesentliche, darum geht es. „Einer Front, zwei Bügel, vier Stifte. That’s it.“ Die Zielgruppe sind Menschen, für die Konsum mehr ist als schnelle Bedürfnisbefriedigung und die Wert legen auf Qualität statt Quantität. Jede LARS Brillenfassung entsteht zu 100 Prozent in der Schweiz. Bis sie beim Kunden ist, hat sie im Durchschnitt nur um die 300 km zurückgelegt: Entwickelt und designt wird in Bern, produziert im Appenzell. Per 3D-Druck werden in vier Produktionsschritten Ressourcen gespart und die Umwelt geschont.

Der opti BOX AWARD wird im Rahmen der opti 2023 (13. bis 15. Januar, Messegelände München) am Samstag, 14. Januar 2023, verliehen. Die Prämierung findet um 14.30 Uhr live vor Ort am opti BOX Café in Halle C2 statt. Das Gewinner-Start-up erhält eine Gutschrift auf die opti Standmiete 2023 und 2024 im Wert von je 1.000 Euro sowie Marketing-PR-Support in vierstelliger Höhe der Partner eyebizz und Ebner Media Group. Junge Labels, die noch kurzfristig am opti BOX AWARD teilnehmen wollen, melden sich bei Lidia Ricco, Telefon +49 89 189 149 154. Alle Labels, die angemeldet sind, finden sich unter www.opti.de/opti-box-award/ und im Ausstellerverzeichnis der Messe.

Die Zeit bis zur Live-opti kann sich das Fachpublikum weiter mit den informativen Ausgaben des opti FORUM XT verkürzen. Gut 500 Teilnehmer waren es beim aktuellen Webinar zu „Myopie-Management“. Der nächste virtuelle Expertentreff findet am 8. Dezember 2022 um 19.30 Uhr statt und steht unter der Überschrift „Positionierung: Zeige, wofür Du stehst, und der Umsatz stimmt“. Die kostenfreie Anmeldung ist wie immer online möglich, alle bisherigen Folgen sind abrufbar. Genauso wie die Tickets für die opti 2023 online erhältlich sind.


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© Abdruck der Fotos und Grafiken zu redaktionellen Zwecken kostenfrei unter Angabe der Quelle und des Bildnachweises.

  • Sabrina Oberlander ist Jurymitglied des opti BOX AWARD 2023. © Anna Mardo

  • OCCX sind Anwärter auf den opti BOX AWARD 2023 und für den German Design Award 2023 nominiert.  © OCCX

  • Anwärter auf den opti BOX AWARD 2023: martin schröder aus Leipzig. © martin schröder

  • Anwärter auf den opti BOX AWARD 2023: Poplar Shade aus Italien. © Poplar Shade

  • Anwärter auf den opti BOX AWARD 2023: RAYDIANT aus Köln. © RAYDIANT

  • Anwärter auf den opti BOX AWARD 2023: YQU aus dem schwäbischen Böblingen. © YQU

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